Alte Salzstraße Halle-Prag e.V.

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 Alte Salzstraßen im 14. – 16. Jahrhundert

Orte an der Salzstraße

 

Was für die heutige Wirtschaft das Erdöl und Erdgas sind, war vor 1000 Jahren das Salz für die Menschen. Die Einen wurden reich, Andere mussten sich in Abhängigkeit begeben. Heute durchziehen Erdöl- und Erdgasleitungen ganz Europa, früher waren die Salzstraßen die Lebensadern der Wirtschaft.

In Europa gab es vor 1000 Jahren viele Salinen, einige Salzbergwerke und unzählige Salzgärten an den Meeren, in denen Salz gewonnen wurde. Die meisten davon hatten jedoch nur lokale Bedeutung. Nur an wenigen Orten wurde für den Fernhandel produziert. Das waren in Mitteleuropa z.B. Lüneburg und Halle, die Region um Salzburg und einige Salzgärten an der Adria, sowie im östlichen Mitteleuropa das Salzbergwerk Wieliczka.

Diese Orte mit ihren Handelsplätzen Lübeck, Magdeburg, Leipzig, Prag, Salzburg, Venedig und Rom sollen mit einer neuen „kulturtouristischen Alten Salzstraße“, einer Ferien- und Panoramastraße, verbunden werden. Diese historische Alte Salzstraße führt heute vor allem durch ländliche Regionen, abseits des Touristenrummels oder der städtischen Hektik. Die touristische Erschließung soll Impulse für diese dann verbundenen Regionen bringen. Für Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen) und Tschechien wurde dafür im Jahr 2010 der Verein „Alte Salzstraße Halle – Prag“ gegründet, der im Netzwerk „Alte Salzstraßen“ aktiv den Wegeabschnitt durch Mitteldeutschland und Tschechien, zwischen Halle und Prag, entwickeln will.